Markgräfliches Opernhaus

Markgräfliches Opernhaus

Mehr als eine herausragende Chance für unsere Stadt

Seit Mitte April ist unser Weltkulturerbe, das Markgräfliche Opernhaus, wieder zugänglich. Umfangreich waren die Arbeiten zur Sanierung. Die Pracht im Inneren wird die Neugier und Reiselust der Menschen nach Bayreuth weiter steigern. In den vergangenen Tagen und Wochen hat eine Vielzahl von Journalisten über dieses einzigartige Gebäude berichtet.

Der Freistaat Bayern – Eigentümer ist die Bayerische Schlösser- und Seenverwaltung – hat in einem jahrelangen Sanierungsprozess insgesamt rund 30 Millionen Euro für dieses einmalige Kunstwerk und Baudenkmal investiert.

Zum Weltkulturerbe ernannt, wurde das Opernhaus der Markgräfin Wilhelmine am 30. Juni des Jahres 2012 in St. Petersburg. Vorausgegangen waren rund acht Jahre Vorbereitungszeit, in der die Bayerische Schlösser- und Seenverwaltung die Bewerbung immer wieder überarbeitet hat.

„Ich habe damals in St. Petersburg sein dürfen, für mich war es ein bewegender Moment, der – dies war damals schon klar – vieles in der Stadtentwicklung über die nächsten Jahre und Jahrzehnte beeinflussen wird.“, so Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe.

Für Bayreuth und die Region bringt das wiedereröffnete Markgräfliche Opernhaus zusätzliche Chancen in vielen Bereichen, aber es ist mehr als ein touristisches Erlebnis und mehr als das Zeugnis einer glanzvollen Bautätigkeit von Wilhelmine. Das Markgräfliche Opernhaus wird für die Stadt wie für die Region ähnlich identitätsstiftend sein, wie dies Richard Wagner und die Festspiele bereits sind.

Übrigens: Obwohl der museale Charakter wegen der Einzigartigkeit und zum Schutz des Hauses im Vordergrund steht, wird es dort dennoch hervorragende kulturelle Ereignisse geben. So soll es beispielsweise im Herbst ein von der Stadt organisiertes Sonderkonzert der Bamberger Symphoniker geben.


Der vorstehende Beitrag stammt aus der aktuellen Ausgabe von „Bayreuth mittendrin“, die Sie unter dem folgenden Link herunter laden können:

Bayreuth mittendrin März 2018