Städtische Finanzen - Sechs Jahre sparsame Haushaltsführung machen sich bezahlt

Städtische Finanzen – Sechs Jahre sparsame Haushaltsführung machen sich bezahlt

Die finanzielle Situation der Stadt hat sich in den vergangen sechs Jahren erheblich gebessert. Und so haben in der Stadtratssitzung im Februar alle Fraktionen bis auf die Grünen und Unabhängigen dem von Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe vorge legten Haushalt für das Jahr 2018 zugestimmt. Alle waren sich einig, dass Bayreuth auf dem richtigen Weg ist, gut da steht, der Schuldenabbau vorangeht und mit Steuergeldern sorgsam umgegangen wird.

Eigentlich also eitel Sonnenschein. Doch das trügt. Denn im Gegensatz zu Brigitte Merk-Erbe, die sagt „dass alles, was erreicht worden ist, nicht das Verdienst eines oder einer Einzelnen ist, sondern dass es das Verdienst vieler ist, die sich um Zusammenhalt und um gemeinsamen Erfolg kümmern“, versucht so mancher Vertreter anderer Fraktionen die Erfolge und die derzeitige gute Situation der Stadt von der Oberbürgermeisterin abzukoppeln.

Dieses Verhalten dürfte seine Ursache in der Vorbereitung auf den im Jahr 2020 stattfindenden Wahlkampf haben.

Eine besonders unrühmliche Rolle nimmt der Fraktionsvorsitzende der SPD ein. Seine Wortwahl bei der Haushaltsrede wie sein gesamtes Verhalten lie ßen den nicht nur in der Politik so bitter notwendigen Anstand und Respekt vermissen. Es ist mehr als nur bedauerlich, dass ein Repräsentant der SPD in immer schnellerem Tempo dafür sorgt, dass die so traditionsreiche und einst überall respektierte Bayreuther SPD täglich mehr an Niveau und Akzeptanz verliert.

Es ist Ernst-Rüdiger Kettel zu danken, der am Ende der Sitzung darauf hinwies, dass das vom SPD-Fraktionsvorsitzenden gezeigte Verhalten nicht in Ordnung und nicht zu tolerieren ist.


Der vorstehende Beitrag stammt aus der aktuellen Ausgabe von „Bayreuth mittendrin“, die Sie unter dem folgenden Link herunter laden können:

Bayreuth mittendrin März 2018