Launische Seitenhiebe, ein überragender Auftritt des Duos „Zammgebicht“ und die Frage wo noch Stühle hergeholt werden können.

Launische Seitenhiebe, ein überragender Auftritt des Duos „Zammgebicht“ und die Frage wo noch Stühle hergeholt werden können.

Launische Seitenhiebe von Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe auf die politische Konkurrenz, ein überragender Auftritt des Duos „Zammgebicht“, ein gereimter Rückblick auf zahlreiche Ungereimtheiten in Bayreuth von Bruder Heiner alias Reinhold Hartmann und natürlich die traditionellen Heringe zum Abendessen, so lässt sich der rundum gelungene politische Aschermittwoch der Bayreuther Gemeinschaft (BG) zusammenfassen.

Das Bayreuther Schießhaus platze aus allen Nähten – freie Plätze gab es am Mittwochabend nicht mehr, es mussten sogar noch zusätzliche Stühle kurz vor Beginn besorgt werden.

Im Mittelpunkt der Aschermittwochsrede von Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe, standen unter anderem die Themen „Friedrichsforum“ und die Affäre um das Bayreuther Zentrum. Der Trägerverein um Klaus Klötzer und Co., habe den Stadtrat bezüglich der Unterschlagungen der Geschäftsführerin im Unklaren gelassen. Stattdessen wurden der attraktiven Geschäftsführerin, die einen Schaden von 190.000 Euro angerichtet hat, Blumen und Genesungswünsche am Krankenbett vorbeigebracht, merkte die Oberbürgermeisterin mit einem Augenzwinkern an. Ins Gericht ging Merk-Erbe auch mit den Dauer-Nörglern, die bezüglich des „Friedrichforums“ immer wieder von Konzeptlosigkeit der Stadt sprechen.

Der Vorsitzende der Bayreuther Gemeinschaft, Frank Hofmann, stellte in seiner Begrüßung die Diskussionskultur im Bayreuther Stadtrat in Frage. „Was hat es mit einer sachlichen Diskussion zu tun, wenn dem Stadtratsmitglied von den Grünen Tim Parchent von Thomas Hacker (FDP) und Dr. Wolfgang Gruber (DU) aufgrund seines Alters Kompetenz beim Thema Gewerbesteuer abgesprochen wird. Sein Alter anzuführen ist sicherlich alles andere als eine sachliche Bewertung seines Statements“, so Hofmann.

Überragend waren sowohl die Auftritte vom Duo „Zammgebicht“, als auch von Bruder Heiner, alias Reinhold Hartmann, der mit seiner Büttenrede über die zahlreichen Bayreuther Ungereimtheiten die Lacher auf seiner Seite hatte.Thomas Bauske von der SPD bezeichnete er als Mehrzweckkandidaten und auch die CSU bekam wegen der Zentrums-Affäre ihre „Watschn“ weg.
„Zammgebicht“ – bestehend aus dem Bayreuther Pfarrer Hannes Schott und dem Sozialpädagogen Stefan Haußner spielten aus ihrem aktuellen Programm „Weltkulturerbe“. Wie versprochen gab es humoriges und nachdenkliches und natürlich viel fränkisches – das Publikum war begeistert!